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EMIS

EMIS: S&T realisiert Großauftrag in Rumänien

„EMIS ist das integrierte Informationssystem des nationalen Systems für Notfallsituationen, das alle Notfalleinsatzzentren sowie andere Einrichtungen, die daran interessiert sind, relevante Daten auszutauschen, verbindet. Des Weiteren hat es unterstützende Funktion bei der Entscheidungsfindung, sowohl bei alltäglichen Notfällen, als auch bei größeren Notsituationen, die einen Einsatz der Notfallkomitees erfordern. Das System wird in allen Phasen des Notfallmanagements eingesetzt werden: Prävention, Planung, Reaktion und Rückkehr zum normalen Zustand“, so Victor Paul Dobre, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Verwaltungsreform. Für die öffentliche Verwaltung in Rumänien stellt EMIS ein IT-Referenzprojekt dar, das sowohl unmittelbar die Reaktionszeit des Notfallsystems auf regionaler und nationaler Ebene als auch die Möglichkeiten der Regierung verbessert, optimale Entscheidungen treffen zu können und in Notfallsituationen zu handeln.

Die Herausforderung

Ziel des Projekts ist die Verbesserung des Informationsaustauschs zwischen den am Notfallmanagement beteiligten Institutionen, sowie es zu ermöglichen, dass die jeweils besten Entscheidungen für die jeweiligen Situationen schnell getroffen werden können. Das Emergency Management Information System – EMIS – ist ein integriertes System, das dazu gedacht ist, Entscheidungsträger mit Informationen zu versorgen, indem es Informationen über Notfälle von und zwischen den am Notfallmanagement beteiligten Institutionen sammelt und verteilt sowie die Notfallsituationen und deren Auswirkungen bewertet, Maßnahmen koordiniert und die Situation überwacht. EMIS stellt zudem die Vorbereitungen, Umsetzung und Koordination der Pläne und Standardprozeduren für die jeweiligen Einzelsituationen sicher.

Die Umsetzung des EMIS-Projekts erfüllt die besonderen Anforderungen für von der Weltbank finanzierte Projekte. Die Inbetriebnahme ist für Anfang Juni 2009 vorgesehen.

Das Projekt

Das von der Weltbank finanzierte Projekt hat einen Wert von ca. 7.5 Millionen Euro und wird innerhalb von zwölf Monaten von einem von S&T Rumänien und APD Communications angeführten Konsortium mit der Unterstützung von Spezialisten aus Großbritannien (EUS Associates Ltd. und Ultra Electronics APL) implementiert. Die Projektmanagementabteilung von MIRA (Ministry of Interior and Administration Reform) ist im Namen aller Interessenvertreter der Regierung für die Koordinierung der Aktivitäten im Rahmen des Projekts verantwortlich.

Das Projekt besteht aus verschiedenen Phasen; eine der Phasen umfasst die Implementierung des Systems bis Ende 2008 an den folgenden Pilotstandorten: zwei Notfalleinsatzzentralen auf nationaler Ebene in Bukarest und Ciolpani sowie eine Reihe von Notfalleinsatzzentralen auf Kreisebene, wie z. B. in Arad, Bihor, Botoşani, Prahova und auch im Kreis Bukarest.

EMIS garantiert die gegenseitige Verbindung und ermöglicht es, Berichte herauszugeben, die auf Informationen basieren, die von Ministerien, Behörden und anderen zentralen, öffentlichen Institutionen, die am Notfallmanagement beteiligt sind, zur Verfügung gestellt werden.


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