22.04.2008 | Serbia

S&T Serbien sichert Daten der Postsparkasse

Daten nach Störfällen blitzartig wieder hergestellt

22. April 2008. Die Daten von 1,7 Millionen privaten und 4500 Firmenkunden der serbischen Postsparkasse sind auch nach schwerwiegenden Störfällen innerhalb von Minuten wieder hergestellt. Das gewährleistet ein ausgeklügeltes „Disaster Recovery System“, das S&T vor kurzem bei der Postsparkasse installiert hat.
Die 1921 gegründete serbische Postsparkasse (Banka Postanska stedionica a.d.) zählt heute mit 1,7 Millionen Privatkunden jeden zweiten Serben zu ihren Kunden und ist damit die führende Bank Serbiens. Auch 4500 Unternehmen wickeln ihre Finanzgeschäfte über diese Bank ab. Sie beschäftigt 1400 Mitarbeiter und verfügt über zwei Niederlassungen und 27 Filialen. Die Zentrale der Bank befindet sich in Belgrad. Täglich wickelt die Postsparkasse mehr als 300.000 Transaktionen ab.

„Unsere Kunden vertrauen darauf, dass wir diese Daten umfassend sichern. Bereits durch einen partiellen Datenverlust würde uns hoher Schaden entstehen bis hin zum Abgang von Kunden. S&T hat bereits in der Vergangenheit erfolgreich einige Projekte für uns umgesetzt und wurde daher auch mit der Planung und Implementierung unserer ’Disaster Recovery’ Lösung beauftragt“, sagt Gordana Arsenijević, Projektleiterin bei Banka Postanska stedionica.

Umstellung im laufenden Betrieb

S&T Serbien hat die für die Postsparkasse ausgearbeitete Lösung in Teilschritten während des laufenden Betriebs realisiert – ohne das tägliche Geschäft der Bank einzuschränken. In jeder Implementierungsphase wurden umfangreiche Tests und darauf basierend Optimierungen durchgeführt. Zudem wurden komplexe, vernetzte Applikationen migriert und in das System eingebunden. Die Lösung ist auf Flexibilität ausgelegt, deckt eine weite Palette an potentiellen Störfall-Szenarien ab und beinhaltet eine gut durchdachte Backup- und Archivierungsstrategie für die Daten der Bank.

„S&T Serbien hat langjährige Erfahrung mit solch komplexen Projekten für unsere Kunden im Finanzbereich und genießt das Vertrauen verschiedener serbischer Banken. Außerdem ist „Disaster Recovery“ ein Schwerpunktbereich in S&T´s Infrastrukturgeschäft, zu dem wir ein Kompetenzzentrum in Ljubljana betreiben“, erklärt Christian Rosner, CEO S&T.

Datenherstellung in Rekordzeit

Das „Disaster Recovery System“ der Postsparkasse basiert auf IBM Lösungen zur Datensicherung und umfasst das gesamte Informationssystem der Bank. Es ist ein gespiegeltes System mit zwei FAST4700 Express Storages – eines für die Produktionsserver, das andere für den Stand-by Betrieb. Die Daten werden online remote von einem Storage System zum anderen repliziert. Dadurch ist einerseits die Datenintegrität, -sicherheit und -verfügbarkeit rund um die Uhr gewährleistet. Andererseits können sie nach einem Notfall innerhalb von Minuten wieder hergestellt werden und der Geschäftsbetrieb reibungslos laufen. Die vor der Systemumstellung immanenten „single points of failure“ wurden eliminiert und die Geschwindigkeit der Datenabwicklung deutlich erhöht. Außerdem sind Betriebskontrolle und Wartung jetzt einfacher und kostengünstiger.

S&T in Serbien

S&T ist bereits seit 1996 am serbischen Markt aktiv. Derzeit beschäftigt das Unternehmen rund 100 Mitarbeiter und betreut neben der Postsparkasse auch die Nationalbank, die Alpha Bank und die Findomestic Bank sowie die Telekom Srbija, Telenor, die serbische Regierung, Soyaprotein, Lukoil und Direct Trade.
Kontakt
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