30.08.2007 | Austria

S&T Austria zentralisiert und sichert Server für Knauf

Innovatives Konzept mit Riverbed Technologie spart Kosten

Für Knauf Österreich, Erzeuger von Bausystemen für Trockenbau, zentralisierte S&T Austria die Serverlandschaft von fünf Ländern. Auf Basis der hochmodernen Riverbed Technologie wurden die Server in den Niederlassungen überflüssig („serverless affiliates“ Konzept). Dadurch konnten die Kosten für die Serververwaltung massiv gesenkt und gleichzeitig die Qualität der Datensicherheit erhöht werden.
Die Knauf GmbH Österreich in Weißenbach bei Liezen gehört zur weltweit agierenden Knauf Unternehmensgruppe und erzeugt Bausysteme für Trockenbau. Die Knauf Gruppe Osteuropa unterhält in 20 Ländern Zentraleuropas 16 Produktionsstätten und beschäftigt etwa 1900 Mitarbeiter. Die österreichische Organisation betreut und verwaltet die IT-Systeme im Hauptstandort in Weißenbach, der Vertriebsbüros in Wien und Linz sowie der Niederlassungen in Serbien, Slowenien, Bosnien und Montenegro. „Wir wollten die Serverumgebung zentralisieren, um die hohen Kosten für die dezentrale Administration zu senken und gleichzeitig die Qualität der Datensicherheit zu optimieren. Die gewohnte Geschwindigkeit und Leistungsfähigkeit der Systeme sollte aber ohne Erhöhung der Bandbreiten der Anbindungen unserer Länder erhalten bleiben, um eine reine Verlagerung der Kosten zu verhindern. Das innovative Konzept von S&T Austria hat uns überzeugt“, erklärt Ing. Armin Schreiegg Leitung Datenverarbeitung, Knauf GmbH Österreich.

Top-Performance ohne Server


Das von S&T Austria gemeinsam mit den Experten von Knauf entwickelte Konzept der „serverless affiliates“ reduziert die Anzahl der notwendigen lokalen Server in den Niederlassungen, ohne dass dabei Netzwerkbandbreiten erhöht werden müssen. Der Datenzugriff der Mitarbeiter vor Ort auf serverbasierte Applikationen erfolgt dennoch so schnell wie gewohnt. Denn die eingesetzten Riverbed-WAN Acceleratoren dienen als hochintelligente Bufferspeicher (Cache) und stellen Daten in den dezentralen Standorten mit sehr kurzen Antwortzeiten zur Verfügung. Die Durchführung der Einstellungen, das Monitoring und die Wartung des Systems erfolgt remote von der Zentrale in Weißenbach aus. Georg Komornyik, Geschäftsführer S&T Austria: „Früher ist eine Reduktion der Server in den Außenstandorten immer mit einer Netzwerkbandbreitenerhöhung und langsameren Zugriffszeiten erkauft worden. In diesem Projekt zeigen wir, dass es neue technologische Möglichkeiten gibt, die eine Kostensenkung und Qualitätssteigerung zugleich möglich machen.“
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